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Anwenderweiterbildung zur Tattooentfernung

 

Medizinische Lasersysteme werden heutzutage bei vielen therapeutischen und diagnostischen Anwendungen erfolgreich genutzt. Günstige Preise und einfache Handhabung bei der Anwendung haben dazu geführt, dass auch verschiedene kosmetische Korrekturen, wie die Entfernung von Tätowierungen und Permanent Make-up auch von Nicht-Medizinern durchgeführt werden.

Voraussetzung für die erfolgreiche Laseranwendung, ist ein hohes Maß an Wissen und Verantwortung.

Eine fundierte Weiterbildung zu den unterschiedlichen Behandlungsmethoden, Lasersystemen und zu Grundlagen der Dermatologie, aber vor allen Dingen zu den jeweiligen Indikationen und möglichen Risiken gerade in unserem speziellen Bereich der Tattooentfernung, stehen bei uns im Vordergrund.

Die Strahlenschutzkommission (kurz: SSK) hat bereits im Oktober 2000 eine Empfehlung zu „Gefahren bei Laseranwendungen an der menschlichen Haut“ herausgegeben. Diese Empfehlung betrifft nicht nur die Laien-Anwendung, sondern ist auch an Medizinier gerichtet, die Laser bis Klasse 3R, 3B und /oder 4 anwenden.

Für die Ausbildung zum „Laserschutzbeauftragten nach den neuen Vorgaben der OStrV und TROS – Laserstrahlung“ möchten wir Ihnen aus eigener Erfahrung und Absolvierung hier in Berlin die Laseraplikon GmbH anmerken. In Weiterführung der mehr als 25-jährigen Kurserfahrung der Laser- und Medizin-Technologie GmbH, Berlin (LMTB) und in Kooperation mit langjährigen (medizinischen) Partnern, bietet die Laseraplikon GmbH verschiedene Laserkurse entsprechend der neuesten gesetzlichen Anforderungen an. Alternative Kursangebote anderer Anbieter unter dem Suchbegriff „Laserschutzkurs“ gibt es deutschlandweit.

Das Laseraplikon-Kurskonzept „Berliner Laserkurs-Lasermedizin von A-Z“ von Dr. med Carsten M. Philipp (Leiter des Zentrums für Lasermedizin, evang. Elisabeth Krankenhaus Berlin, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Lasermedizin, DGLM e.V.) richtet sich hierbei eher an medizinische Kreise. Die Gesetzeslage des NISG §3 iVm. §5 erfordert eine „rechtfertigende Indikation“ für die Ausübung von Heil- und Zahnheilkunde durch berechtigte Personen und schränkt somit die Teilnahme an diesem Sach- und Fachkundekurs ein.

Eine weitere Empfehlung von uns ist Herr Prof. Dr.-Ing. H.J. Eichler (Akademie für Lasersicherheit Berlin). Er und sein Team arbeiten u.a in Kooperation mit der Beuth Hochschule für Technik in Berlin und bieten Laserschutzkurse für Industrie, Medizin und die Wissenschaft an. Nähere Informationen zum Kursprogramm und vieles mehr finden Sie u.a hier >>

Wichtige Teilnahmevoraussetzung: 

Laserschutzbeauftragte (LSB) – die TROS (Technischen Regeln zur Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung) beschreiben dazu unter Punkt 5 Teil (1): Der LSB soll eine abgeschlossene technische, naturwissenschaftliche, medizinische oder kosmetische Berufsausbildung (jeweils mindestens zwei Jahre) haben und über mindestens zwei Jahre Berufserfahrung verfügen. Der LSB hat einen Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an einem entsprechenden LSB-Lehrgang. (Anmerkung: Professionelle Tätowierer sollen nach Angabe des BAuA mit einbezogen sein)

Fachkundige Person: – die OStrV (Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung) beschreibt dazu (Stand Mai 2017): Fachkundig ist, wer über die erforderlichen Fachkenntnisse zur Ausübung einer in dieser Verordnung bestimmten Aufgabe verfügt. Die Anforderungen an die Fachkunde sind abhängig von der jeweiligen Art der Aufgabe. Zu den Anforderungen zählen eine entsprechende Berufsausbildung oder Berufserfahrung jeweils in Verbindung mit einer zeitnah ausgeübten einschlägigen beruflichen Tätigkeit sowie die Teilnahme an spezifischen Fortbildungsmaßnahmen. (Anmerkung: Hierbei handelt es sich um in Deutschland umgesetztes EU-Recht.)

Bitte beachten Sie vor der Anschaffung Ihres neuen Lasersystems die gesetzlichen Grundvoraussetzungen, die hier in Deutschland und Europa für Sie gelten!

Zu beachten wären – neben der Absolvierung eines Laserstrahlenschutzkurses – die Inhalte der MedizinProdukteGesetz (MPG)MedizinProdukteBetreiberVerordnung (MPBetreibV)MedizinProdukteSicherheitsVerordung (MPSV)Verordnung über klinische Prüfung von MedizinProdukten (MPKP) MDRMDDNiSG (NiSV) und Co.

WIR VON DOCTARE SIND DARUM BEMÜHT IN ZUSAMMENARBEIT MIT MEDIZINERN/ DERMATOLOGEN, LASER-HERSTELLERN UND VOR ALLEN DINGEN MIT PROFIS AUS DER TÄTOWIER-BRANCHE EINE FUNDIERTE WEITERBILDUNG IM BEREICH DER LASERANWENDUNG ZU SCHAFFEN, DIE ÜBER DERZEITIGE ANGEBOTE HINAUSGEHT.

 

Das Wissen um die genaue Wirkung sowie über Gefahren beim Umgang mit Lasern am Menschen ist noch sehr gering. Gerade die Entfernung von pigmentierten Hautveränderungen wirft eine Reihe von Fragen auf. Fehldiagnostizierte Pigmentmale als Beispiel (malignes Melanom) werden unkontrolliert mit behandelt und können metastasieren. Da es gerade für Laien-Therapeuten und selbst für Mediziner nicht einfach ist, hierbei eine sichere Diagnose zu stellen, ist wirklich Vorsicht geboten.

Unsere Empfehlung an Sie ist, bereits vor dem Kauf eines Lasersystems umfangreiche Produkt- und Anwenderkenntnisse in fachspezifischen Seminaren und Workshops zu erlangen. Sprechen Sie mit Ihren zuständigen Ämtern und Behörden, wie länderspezifische Anmeldekriterien und Genehmigungen gehandhabt werden.

Man hat auf Bundesebene an einer Verordnung zur weiteren Modernisierung des Strahlenschutzrechts gearbeitet. Das alte NISG bzw. in unserem speziellen Fall nun die neue NiSV (Art. 4 Verordnung zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung bei der Anwendung am Menschen) wird ab Ende Dezember 2020 (bzw. Ende 2021) für Laseranwender in Kraft treten. Den genauen im Bundesanzeiger veröffentlichten Gesetzestext finden Sie  aktuell über die Internetseite des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU).

Unser Tipp: Auch nach Ihrer bis dato notwendigen Fach- und Sachkunde Aus- und Weiterbildung sollten Sie sich durch weitere Schulungen und Vorträge zur Vertiefung Ihres Wissens weiterhin auf dem aktuellen Stand halten. Aufgrund der rasanten Veränderung auf dem Lasermarkt, aber vor allen Dingen im Bereich Forschung rund ums Tattoo und Pigment, ist es unerlässlich, dass Sie Ihre Kenntnisse immer wieder an den aktuellen Wissensstand anpassen. Nur so kann eine Abhilfe vor möglichen Gesundheitsgefahren und eine unkritische Tattoo- und Pigmententfernung geschaffen werden.

Jetzt fragen Sie sich sicherlich, woher wir unser Know-how herbekommen und weiter ausbauen. Unsere fast unerschöpflichen Quellen sind zum einen unsere Dermatologen/ Laserologen im Netzwerk von Doc-Tattooentfernung.com und ihre täglichen Anwendungen in Praxen, Uni-Kliniken & Co.. Zudem sind wir seit Gründung Mitglied der European Society of Tattoo an Pigment Research (ESTPresearch.org), welche mittlerweile die „First-Row“ der internationalen Tattoo-, Pigment- und Laserforschung ist. Zum Anderen arbeiten wir in engem Schulterschluss und auf Augenhöhe mit den Profis der Tattoo-Branche, Tattoo-Artists, -Supplies und Tätowiermittel-Herstellern zusammen. (Bundesverband Tattoo e.V.Deutsche Organisierte Tätowierer e.V. ProTattoo.org) Mehr geht da also kaum noch.

Haben Sie weitere Fragen, dann senden Sie uns bitte eine Nachricht an info@doctare.com.

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